Dominikanische Republik
Land und Leute
Für Sonnenhungrige, Ruhesuchende, Wassersportler und Golfer ist der Karibikstaat mit seinen traumhaften Stränden, den freundlichen Menschen und dem erstklassigen Sport- und Freizeitangebot das ideale Urlaubsziel.
Doch nicht weniger eindrucksvoll als die Landschaft und Architektur sind die fröhlichen Menschen, die den Urlauber stets aufs herzlichste willkommen heißen. Zu den allgegenwärtigen Klängen von Salsa und Merengue wird gefeiert und getanzt - von der sprühenden Lebensfreude lassen sich die Besucher gerne anstecken.
Kultur
Geschichts- und Kulturinteressierte werden abseits der Strände fündig: Die Hauptstadt Santo Domingo wurde bereits zur Zeit von Kolumbus gegründet und ist damit die älteste Stadt des amerikanischen Kontinents. Bei einem Bummel durch die Straßen des historischen Stadtkerns kann man sich dem Flair der Renaissance- und Barockbauwerke kaum entziehen.
Kolumbus entdeckte die Insel - die er "Hispaniola" nannte - 1492. Schon vier Jahre später wurde Santo Domingo de Guzman gegründet.
Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken.
Natur und Landschaft
Auch Puerto Plata an der Nordküste und Santiago de los Caballeros im Landesinnern lohnen einen Ausflug: Es gibt sehenswerte Museen wie dem Bernsteinmuseum und historische Altstädte zu entdecken.
Für Natur- und Wanderfreunde hält die Dominikanische Republik zahlreiche wunderschöne Landschaften bereit. Sowohl der höchste als auch der tiefste Punkt der westindischen Inseln liegen hier auf der Insel Hispaniola - der 3.175 Meter hohe Gipfel des Pico Duarte und der Lago Enriquillo 35 Meter unter dem Meeresspiegel. Und nirgendwo sonst in der Karibik gibt es so viele Nationalparks, so fruchtbare Täler, so große Steppen und so lange Palmenstrände.
Vegetation
Die unterschiedlichen Höhenlagen in abwechslungsreichem und ausreichend feuchtem Klima sorgen für zahlreiche Klimazonen - von der Steppe bis zum feuchten Dschungel. Mit 8.000 Pflanzenarten, dreimal mehr als Europa hat, bietet die Insel eine erstaunliche Vielfalt.
Die Pflanzenwelt ist überwiegend tropisch, üppig und vielfältig. Man sieht vor allem Königspalmen, Kokospalmen, Flammenbäume, Mangroven, Mango- und Orangenbäume sowie Zedern, dazu Karibische Pinien in den Bergen und Kakteen in den regenarmen Regionen des Südwestens und Nordwestens. Orchideen (rund 300 verschiedene Arten) blühen nahezu überall.
Tierwelt
Große wilde Tiere gibt es in freier Natur nicht mehr, wohl aber Leguane, Krokodile und viele Vögel - besonders Papageien, Kolibris, Störche, Pelikane und Nachtigallen. Schlangen sind zahlreich vorhanden; aber keine einzige ist giftig.
Sehr reich ist die Tierwelt im Wasser. Außer Delfinen begegnet man Barracudas, Schildkröten und allen Arten von Krustentieren, Langusten, Thunfische, Sägebarsche und Garnelen. Die Bucht von Samana wird von Buckelwalen bevorzugt, die sich dort im Winter paaren.
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Dominikanische Republik |
Geschichte und Politik
1697 teilten sich Frankreich und Spanien die Insel; Frankreichs Teil war das heutige Haiti, Spaniens Teil die heutige Dominikanische Republik. 1795 fiel der spanische Teil an Frankreich, 1809 nach Spanien zurück.
1821 war Santo Domingo - wie der ganze Inselteil damals hieß - vorübergehend unabhängig; dann 22 Jahre lang unter der Herrschaft von Haiti.
1844 kam die Unabhängigkeit und Santo Domingo wurde Republik. Nach 17 Jahren gelangte die Insel zunächst unter spanische, dann unter US-amerikanische Herrschaft.
1924 wurde Santo Domingo wieder unabhängig, war aber zunächst eine Militärdiktatur.
1966 wurde dann eine neue demokratische Verfassung verabschiedet.
Wirtschaft
Die Dominikanische Republik ist Rohstoff-Lieferant: Für den Export baut man Eisen, Gold und Silber ab. Auch die Landwirtschaft mit dem Anbau von Zuckerrohr spielt eine wichtige Rolle. Außerdem werden Kaffee, Kakao, Fleisch, Früchte und Gemüse exportiert.
Die Viehwirtschaft beschränkt sich auf die Zucht von Rindern und Schweinen. Im ehemals holzreichen Land sank der Waldanteil auf 13 Prozent der Landesfläche. Heute versucht man, die Wälder wieder aufzuforsten.
Seit einigen Jahren boomt der Tourismus. Er ist heute die Hauptindustrie der Dominikanischen Republik und der wichtigste Devisenbringer. Der Fremdenverkehr wächst jährlich um rund 5 Prozent an, teilweise sogar darüber hinaus. Immerhin bietet die Dominikanische Republik mit ca. 44.000 Zimmern die meisten Betten aller Reiseziele der Karibik an.





















