Kykladen
Die Kykladen
Die Kykladen sind eine Inselgruppe etwas mehr als 100km nördlich von Kreta mit über 50 eher kleineren Inseln, davon die bekanntesten wohl Santorin (auch Thyra genannt), Naxos und Mykonos. Nur einige besitzen einen Flughafen, so Santorin, Mykonos und das benachbarte Siros, Naxos und nebenan Paros.
An Flughafen und Bekanntheitsgrad kann man wohl schon die Touristenzentren von den eher noch traditionellen griechischen Inseln unterscheiden, die von dort aus mit der Fähre angefahren werden müssen - was durchaus seinen Reiz hat und dazu verführen kann, gleich einige Inseln mehr per Schiff zu besuchen, neudeutsch: "Inselhopping".
Suchen Sie sich die Inseln aus: Amorgos, Andros, Dilos, Ios, Folegandros, Kea / Tsia, Milos, Naxos, Paros und Antiparos, Serifos, Sifnos, Siros, Tinos.
Das heisst nun aber nicht, dass Santorin, Mykonos & Co. nicht ihre Reize haben, nein! Doch lesen Sie selbst...
Gleich eine individuell und flexibel geplante Inseltour auf die Kykladen anfragen?
Amorgos
Amorgos liegt östlich von Naxos und gilt als recht windig und gebirgig, obwohl es auch einige schöne Strände gibt - zum Wandern ist sie ein Geheimtip.
Von den beiden Hafenorten Katapola und Aigialis hat ersterer die schöneren Strände in der Umgebung. Es lockt eine beeindruckende Berglandschaft mit verschlafenen, wunderschönen Bergdörfern wie Langada.
Sehenswert: der alte Hauptort Chora, in der Nähe das Kloster Panagia Hosoviotissa (9./11. Jh.), Reste der antiken Städte Minoa, Arkesine und Ägiale.
Höchste Erhebung: Krikolos (820m)
So kommen Sie auf die Insel: Fähre von Piräus, Naxos und Santorini.
Andros
Andros liegt am Nordende der Kykladen-Inseln und ist eine der größten davon. Das landschaftliche Bild ist geprägt durch Pinien, Oliven, Weinbergen und Zitrusplantagen. Die Hauptstadt Andros besitzt ein archäologisches und ein Meeresmuseum.
Erwähnenswert: Die Palatiani-Kirche. Der Hafen (Fähre) der Insel liegt an der Ortschaft Gavrio, in Apikia sprudeln Mineralquellen.
Schöne Strände gibt es an allen nennenwerten Ortschaften: Gavrio, Batsi, Ormos Korthiou, etc.
Höchste Erhebung: 994m.
Nachbarinseln: Euböa, Tinos.
Dilos
Neben dem unmittelbaren Nachbarn Mykonos führt Dilos eher ein Schattendasein, hat mythisch aber mehr zu bieten: Artemis und Apollo sollen hier das Licht der Welt erblickt haben. So gibt es auf Dilos etliche Ausgrabungsstätten wie den Löwenweg, eine antike Stadt und die Apollotempel. Auch ein archäologisches Museum gibt es hier.
Ansonsten ist Dilos unbewohnt.
Nachbarinseln: Mykonos, Rinia
Ios
Ios mit seiner Hafenstadt Ormos, mit dem Badestrand Yalos in der Nähe, wird bei Besuchern immer beliebter. Und auch hier ein Hauch von Mythos: Nahe der Ortschaft Plakoto soll Homer begraben liegen.
Schöne Strände: Wohin das Auge blickt.
Folegandros
Folegandros liegt 40 km nordwestlich von Santorin mit dem dem Hauptort Chora (200m Höhe direkt am Rand des Kliffs) hat einen Hafenort namens Karavostasis ("Bootsanleger"). Den Kern von Chora bildet eine venezianische Festung (Kastro), über einen Serpentinen-Weg kommt man zur Hauptkirche Panagia mit traumhaftem Ausblick.
Sehenswert: Chora mit venezianischer Festung und Kirche Panagia
Höchste Erhebung: 445m
So kommen Sie auf die Insel: Fähre von Milos und Piräus.
Kea/Tsia
Hier finden Sie noch ein unverfälschtes Griechenland, wo die alten Griechen noch an verwitterten Tischen vor ihren Häusern griechischen Kaffee nippen und sich lautstark unterhalten.
Saubere und einsame Sandstrände locken...
In der Inselhauptstadt Hora mit ihren vielen Torbögen sehen Sie wieder die für die Kykladen typischen weißen Häuser, die über steile Treppen den Hang hinauf erreichbar sind. Auch hier gibt es ein Museum mit Ausgrabungsfunden von der ganzen Insel. Windmühlen, Obstgärten, Kapellen und Klöster finden Sie auf der ganzen Insel.
Der „Löwe von Kea", eine in Schieferfels gemeißelte Skulptur (6. Jahrh.), und der Naturhafen Korissia sind einen Abstecher Wert.
Strände: Otzias, Pisses, etc.
So erreichen Sie Kea: Mit der Fähre von Lavrio.
Milos
Bekannt durch die Statue der "Venus von Milo" und der Ortschaft Filakopi, wo sich ein minoisches Handelszentrum befand. Hafenstadt ist Adamas an der Ostküste.
Die Hauptstadt Plaka bietet einige Kirchen und Klöster, in der Nähe frühchristliche Katakomben.
Die Insel hat einige herrliche Badestrände.
Mykonos
Das Erscheinungsbild von Mykonos ist geprägt durch seine zahlreiche Windmühlen, die sich dem Nordwind (Meltemi) entgegenstemmen. Nicht umsonst wird Mykonos auch die "Insel der Winde" genannt. Schöne Strände gibt es sowohl im Nordteil (Agios Stefanos, Kalafati, Ormos, etc.) als auch im Süden (Paradise, Elia, etc.) der Insel.
Hauptanziehungspunkt der "Partyinsel" ist die Hauptstadt "Chora" mit dem modernen Hafen und den vielen malerischen kleinen Straßen und den weißen Häuschen.
Erwähnenswert: Die Paraportiani-Kirche, das Schifffahrts- und das archäologische Museum.
Nachbarinseln: Dilos, Tinos.
Naxos
Naxos ist die größte und grünste Insel der Kykladen, archäologisch geprägt von der vergangenen Herrschaft der Mykener: Mykenische Grabstätten und Ruinen, Apollotempel, Festungen. Byzantinische Kirchen, der beeindruckende Himaros-Turm.
Die benachbare kleine Insel Palatia ist mit einem Damm mit Naxos verbunden; dort gibt es ein riesengroßes Tor zu betrachten.
Strände: Kastraki, Apollo, etc.
Höchste Erhebung: Berg Zeus mit 1.001m.
Paros und Antiparos
Von hier stammt der berühmte Paros-Marmor. Die Hafen- und Hauptstadt Parikia steht sozusagen auf ihren eigenen antiken Ruinen. Auf der Insel sind auch einige sehenswerte Klöster und Kirchen zu finden.
Paros, einst Zentrum der kykladischen Kunst ist, weitgehend unbemerkt vom Jetset entdeckt und zu einem beliebten Reiseziel für Touristen, vor allem auch Windsurfer, aus aller Welt geworden. Die Hauptstadt der Insel, Parikia, hat einen der größten Häfen der Kykladen mit den besten Schiffsverbindungen zu anderen Inseln und nach Piräus.
Schöne Strände: Piso Livadi, Aliki, ...
Höchste Erhebung: 706m.
Antiparos ("gegenüber Paros"), direkt neben Paros gelegen, ist unbewohnt und besitzt demzufolge einige herrlich abgelegene Strände.
Santorin/Thira
Die Hafenbucht mit dem Hafen Skala ist halbkreisförmig von steilen, felsigen Hängen wie von Resten eines Vulkankraters umschlossen - ein beeindruckendes Erlebnis bei der Einfahrt mit dem Schiff! Etwa in der Mitte der Bucht ragen 2 pechschwarze Hügel über die Meeresoberfläche - Vulkaninseln, teils noch qualmend.
Die frühen Bewohner haben ihre Behausungen zum Schutz vor Angriffen an die steilen Hänge gebaut: Die Hauptstadt Thira und den Ort Athinios. An der flachen Seite des "Kraterhanges" (Ortschaften Perissa, Kamari) liegen Badestrände mit Ferienunterkünften und Tavernen, bis weiter nördlich der Flughafen seinen Platz beansprucht - den man übrigens von den blauen Dächern der weißen Häusern aus gut überblicken kann (die Dächer sind großteils frei begehbar!).
Santorin ist bekannt für sein Gold- und Silberschmied-Handwerk, hier können Sie relativ günstig einkaufen. Der Ortskern von Thira ist schnell durchquert, mit einem gemieteten Mofa können Sie den Rest der Insel erkunden: Phönizische, dorische, römische, minoische und byzantinische Funde liegen unter den Ruinen des alten Thira: Häuser, Markt, Badehaus, Grabstätten sowie frühchristliche Spuren.
Zurück zum Hafen wird es abenteuerlich: Entweder Sie vertrauen sich einer kleinen Seilbahn an, die von oben aus gesehen senkrecht in die Bucht führt (die Kreuzfahrtschiffe sehen von hier oben aus wie Spielzeug), oder sie lassen sich gegen Gebühr auf einen der Esel setzen, die dann ohne menschliche Führung eigenständig den Weg über die gewundene steile Treppe nach unten finden...
Eine bleibende Erinnerung!
Höchste Erhebung: 566m bei einer Inselbreite von max. ca. 5km! (Länge ca. 16km)
Ausflugsfahrten nach Santorin gibt es praktisch von allen größeren Häfen Griechenlands.
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
|||
![]() |
![]() |
Eindrücke von Santorin |
Serifos
Serfios liegt im Osten der Kykladen mit steiler, felsiger, rauher Küste ist kein Massenziel für den Tourismus. Vom Hafenort Livadia an der Ostküste führen steile Treppen zur Inselhauptstadt Serifos (auch Chora) mit den Ruinen einer venezianischen Festung.
Sehenswert: Dorf Galani mit Klosterburg Moni Taxiarhon (16. Jh.), älteste Kirche der Insel (10. Jh.) in Panagia.
Strände: Livadi, Psilli-Amos, Koutalas, Kallo-Ambeli, Kentarchos.
Höchste Erhebung: Tourlos (596m)
Nachbarinseln: Kithnos, Sifos
Sifnos
Wenn Sie Sifnos am Hafen Kamares betreten, werden Ihnen zuerst die vielen Töpferwerkstätten auffallen. In Apollonia, der modernen Inselhauptstadt, warten einige Kirchen und das Volkskundemuseum auf Sie. Einen Besuch Wert ist auch die alte Hauptstadt Kastro in mittelalterlichem Festungsstil.
Nicht weniger als 365 Kirchen und Kapellen sollen auf der Insel stehen, darüber hinaus gibt es einige Klöster, z.B. Agios Simeon, Ai Lia und das Marienkloster Panagia Hrissopigi.
Einige unter den vielen Badestränden sind zu finden in Kamares, Faros, Platis Gialos.
Siros
Siros liegt im Zentrum der Kykladen, unweit von Mykonos und Tinos, und hat einen eigenen Flughafen. Ihre Hafen- und Hauptstadt Ermoupoli, "Herrin der Kykladen", ist zugleich Hauptstadt der Kykladen. Apollon-Theater, weitläufige Plätze, imposante Kirchen, beeindruckendes Rathaus und Zollgebäude bestimmen das Stadtbild.
Die Altstadt Ano Siros mit Resten von Stadtmauern und Gassen mit Kopfstein erinnert an das Mittelalter.
Strände: Auf der ca. 5x7km großen Insel fast allgegenwärtig, z.B. Finikas, Kini, Vari.
Tinos
Tinos ist an den Marienfeiertagen (Panagia) Mariä Verkündigung 25.03. und Maria Himmelfahrt 15.08. Ziel von unzähligen Pilgern. Einige Museen (byzantinisch, archäologisch) und Kirchen (Marmorkirche Evangelistria) sind einen Besuch Wert.
Mit öffentlichen Bussen gelangt man von der Inselhauptstadt Tinos überall hin: Ins mittelalterliche Kehrovouni mit Frauenkloster, an die nördlichen Strände von Kolimbithra, Ausgrabungen und Strände in Kionia.
Höchste Erhebung: 729m.


























