Namibia
Das Land
Namibia wurde bei der Unabhängigkeit als neutraler Staatsname von der Wüste Namib abgeleitet, die den gesamten Küstenraum des Landes einnimmt.
Hier gibt es zahlreiche Flüsse, die außerhalb der Regenzeit ausgetrocknete sind. Namibia ist mehr als zweimal so groß wie Deutschland und wird geprägt durch die Wüsten Namib im Westen und die Kalahari im Osten.
Das Klima Namibias ist heiß und trocken mit großen Unterschieden zwischen den einzelnen Landesteilen.
Englisch ist Amtssprache, viele Schwarze sprechen neben ihren Stammessprachen auch Deutsch.
Mehr Informationen zu Namibia finden Sie unten:
Städte Namibias: Windhoek, Swakopmund
Parks Namibias: Etosha Nationalpark, Namib-Naukluft Nationalpark, Waterberg Nationalpark
Windhoek
Windhoek (dt. Windhuk = windige Ecke) ist die Hauptstadt von Namibia, heiße Quellen der waren der Grund für die erste Besiedelung im jetzigen „Klein-Windhoek“.
Windhoek gilt heute nicht nur als eine der schönsten Städte Afrikas, sondern auch als die sauberste Hauptstadt des Kontinents und ist mit Abstand das größte wirtschaftliche Zentrum des Landes sowie Hauptknotenpunkt des namibischen Schienennetzes.
Die Stadt verfügt über zwei Flughäfen, den Inlandsflughafen „Eros“ am südlichen Stadtrand und den internationalen Flughafen „Hosea Kutako“ etwa 40 km östlich der Stadt.
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
Namibias Hauptstadt Windhoek |
Swakopmund
Swakopmund, ein internationales Seebad am Südatlantik zwischen Meeresdünen und dem Trockenfluss Swakop gelegen mit etwa 25.000 Einwohnern, ist Zentrum der deutschnamibischen Bevölkerung.
Mit seinem milden Küstenklima ist die Stadt ein begehrtes Ausflugsziel, wenn es im Landesinneren heiss wird. Wegen des kalten Benguela-Stroms aus der Antarktik ist es vormittags meist neblig. In den Wintermonaten ist in Swakopmund rege Hauptsaison.
Die wohl einzigartige Mischung aus deutschem Nordseebad, afrikanischer Bevölkerung und wüstenhafter Umgebung machen Swakopmund zu einem beliebten Ziel für Gruppenreisende und Individual-Touristen.
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Hafenstadt Swakopmund |
Etosha Nationalpark
Der Etosha-Nationalpark mit über 22.000 qkm liegt am Nordwestrand des Kalahari-Beckens im Norden von Namibia und ist bedeutendster Nationalpark des Landes. Der Name „Etosha“ bedeutet soviel wie „großer weißer Platz“.
Es ist nach einigen Verkleinerungen in der Vergangenheit immer noch etwa so groß wie Hessen und das zweitgrößte Naturschutzgebiet Afrikas. Der östliche Teil (mit der 6.000 qkm großen "Etosha-Pfanne") ist für Touristen mit Pkw frei zugänglich, der westliche Teil nur mit registrierter Reiseführern.
In manchen Regenjahren läuft die Etosha-Pfanne ca. 10 cm hoch voll und lockt dann tausende Wasservögel an.
Im Park selbst gibt es drei Unterkünfte.
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
|||
![]() |
![]() |
Namibia, Etosha Nationalpark |
Namib-Naukluft Nationalpark
Der Namib-Naukluft-Nationalpark liegt in der ältesten Wüste der Welt - der Namib. Er umfasst auch das Naukluftgebirge mit bis zu 1.965 m Höhe sowie den Naukluft-Zebra-Park und ist der größte Wildpark Afrikas.
Der permanente Süd-West-Wind, der auch die lebensnotwendige Feuchtigkeit mit dem Nebel vom Atlantik hierhin transportiert, ist auch verantwortlich für die großen Sanddünen. Ihr dunkles Orange resultiert aus der Oxidation der enthaltenen Eisenionen, sie rosten!
Diese Dünen sind die höchsten der Welt mit bis zu 300 Metern über dem normalen Wüstenniveau und laufen erst an der Meeresküste aus.
![]() |
![]() |
|
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
Namibia Namib-Naukluft Nationalpark |
Waterberg Nationalpark
Der Waterberg liegt nördlich von Windhuk überragt seine Umgebung um 200 – 400 m. Sein 40.500 ha großes Plateau ist ein Nationalpark, in dem man man geführte Wanderungen unternehmen kann.
Um eine ehemalige deutsche Polizeistation wurde das Bernabé-de-la-Bat-Camp für Touristen eingerichtet.
Der Waterberg ist der Rest eines viel größeren Plateaus, das sich vom 70 km südwestlich entfernten Etjo (2082 m) und Klein Waterberg (1930 m) wenige Kilometer südlich erstreckte. Sandstein auf einer wasserundurchlässigen Schicht nimmt den Regen auf wie ein Schwamm, das Wasser versickert und tritt am Rand als Quellen wieder aus.
Das Naturschutzgebiet wurde zum Schutz der Elenantilope geschaffen.
































